Pressetext

Das Syntopia Quartet läßt mit beeindruckender Virtuosität Einflüsse

verschiedener Genres ineinander fließen. Von der europäisch-abendländischen Klassik, über die Klangästhetik der Neuen Musik, bis zur Jazzphrasierung, fernöstlichen Ausdrucksformen und den Impulsen der freien Musik. Das Quartet versteht es dank der starken Persönlichkeit der Mitglieder, mit der sie diese unterschiedlichen Wurzeln vereinen, eine eigenwillige Tonsprache zu finden. Weit entfernt von jedem gequälten Mischmasch oder Multikulti, formt das Syntopia Quartet bewegende Stimmungen von

warmer Melancholie, sinnlicher Kraft bis zur ekstatischen Entäußerung, oft am Rande reiner Abstraktion. Das technisch herausragende Spiel enthält eine energetische Kraft und Dynamik,

die Spannung aus meditativer Konzentration, Hingabe und

grenzenloser musikalischer Neugier produziert.


Protuberanzen sind heftige Materieströme auf der Sonne, die am Sonnenrand als matt leuchtende Bögen beobachtet werden können.


Ständig verliert die Sonne durch ausbrechende Magnetfeldlinien Materie. Die Materie stößt sie in Flares, Protuberanzen ab und zurück bleiben Sonnenflecken.


Protuberanza heißt auch die Komposition die Albrecht Maurer im Rahmen der 5.Kölner Musiknacht 2009 im Sendesaal des WDR uraufgeführt hat.


Fasziniert vom Warten auf den neuen Sonnenzyklus, der alle 12 Jahre beginnt und nur 2009 auf sich warten lässt, befasst sich Albrecht Maurer musikalisch mit den spektakulären Erscheinungen auf der Sonne.


"Ich verbinde in diesem Projekt das, was mir am liebsten ist, sowohl was die Auswahl der Musiker betrifft , als auch was die komponierten Materialien und Improvisationsformen anbelangt.  Ich habe genau für diese Leute und ihre mittelalterlichen und zeitgenössischen Instrumenten geschrieben, genau diese digitalen Klänge ausgewählt und versucht, einen weiten musikalischen Bogen mit Elementen Alter und Neuer Musik, Live-Elektronik und Jazz zu spannen."


Albrecht Maurer


Albrecht Maurer gestaltet mit seinem Quartett einen Abend mit der Komposition Protuberanza. Wird es wirklich so sein, dass das Erdmagnetfeld sich schon bald umdreht? Zeigt schon bald der Kompass Richtung Südpol? Wenn dem so ist und das magnetische Schutzschild der Erde schwach ist, befürchten einige, dass die Sonnenwinde (Protuberanzen) auf der Erde größere Wirkung hinterlassen als uns lieb ist. Grund für Albrecht Maurer eine assoziative Musik zu kreieren und sich der Sonne und ihren spektakulären Erscheinungsformen zuzuwenden.


"Ich habe für mittelalterliche und zeitgenössische Instrumente geschrieben, genau diese digitalen Klänge ausgewählt und versucht, einen weiten musikalischen Bogen mit Elementen Alter und Neuer Musik, Live-Elektronik und Jazz zu spannen."

Syntopia.net

Syntopia Quartett

Albrecht Maurer - Violine, Viola, Rebec, Midipedal, Rahmentrommel

Matthias Mainz - Trompete, Live electronic

Kerstin de Witt - Blockflöten

Christian Ramond - Kontrabass


Das Ensemble

Das Syntopia Quartet ist eine Idee von Albrecht Maurer. Die erste Besetzung traf sich im Jahre 2003 beim Musiksommer Waldbröhl und zeigt das Programm Mars. Nach einer mehrjährigen Pause entstand 2009 für die Kölner Musiknacht die Komposition Protuberanza, die im großen Sendesaal des WDR mit dem 8 köpfigen Syntopia Ensemble aufgeführt wurde. Eine komprimierte Version entstand zunächst im Quintett und nun im aktuellen Quartett. Sie zeigt die vielen Talente des Allrounders und eine Fülle an neuen Klangkombinationen.

Kurzbiographien


Albrecht Maurer

studierte Violine an der Musikhochschule Köln und beschäftigte sich zunächst autodidaktisch, später im Unterricht, mit dem Klavier, sowie mit Synthesizern und Samplern der 80er Jahre. In den 90er Jahren konzentrierte er sich ganz auf die Violine. Wichtige Erfahrungen sammelte durch die Zusammenarbeit mit Theo Jörgensmann und Kent Carter. Er gehört als Instrumentalist zu den Vertretern des Modern Creative Jazz. Modern Creative wird als zeitgenössische Ausformung der Creative Music betrachtet, die als „eine Weiterentwicklung des Free Jazz“ gesehen wird. Sie erhebt einen Kunstanspruch und vertritt eine anti-kommerzielle Haltung. Sounds und Loops, Klangfarbenspektren, Grooves und Percussion-Imitationen, verbunden mit der Energie des Jazz und getragen von klassischen Spielfiguren und Techniken, bestimmen sein Spiel. Albrecht Maurer hat bei über 50 Radioaufnahmen mitgewirkt und hat besonders dem WDR viel zu verdanken, der die wichtigsten Stationen seines Werdegangs unterstützt hat. Albrecht Mauer machte Konzertreisen in Europa, Nordamerika und China, als Solist sowie in unterschiedlichen Gruppierungen. Er hat u.a. mit den Jazz-Musikern  Kent Carter, Theo Jörgensmann, Peter Jacquemyn, Katrin Mickiewicz, Lucian Ban, Wolter Wierbos, Benôit Delbecq, Klaus Kugel, Bobo Stenson, Norbert Stein, Eckard Koltermann, Charlie Mariano, Carla Bley, Steve Argüelles und Barre Phillips gearbeitet.




Kerstin de Witt

schloss ihr Diplomstudium 1999 im Fach Blockflöte bei Prof. Peter Holtslag an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg ab. Anfang 2002 absolvierte sie ihr Konzertexamen bei Prof. Kees Boeke an der Musikhochschule Trossingen. Zusätzlich widmet sie sich dem Studium auf der Barockvioline. 1991 wurde ihr der Emsländische Kulturpreis verliehen. Beim internationalen Blockflötenwettbewerb in Calw bekam sie 1998 den Sonderpreis für die beste Interpretation der Auftragskomposition. 1999 wurde sie Masefield -Stipendiatin der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. Hamburg. Kerstin de Witt konzertiert als Solistin und in verschiedenen Ensembles als Blockflötistin und Geigerin; seit 1999 ist sie Mitglied des renommierten Blockflötenquartetts Flautando Köln, mit dem sie neben ausführlicher Konzerttätigkeit zahlreiche Rundfunk-, Fernseh-  und CD-Aufnahmen macht. Konzerte führten sie durch Europa, Australien, die Vereinigten Staaten und Korea. Außerdem gab sie Meisterkurse in Deutschland, Tschechien, Korea und auf Madeira.

Seit 2009 ist sie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg lehrtätig.




Christian Ramond

studierte von 1983 bis 1987 an der Musikhochschule Köln und erhielt danach ein Stipendium der Akademie of Fine Arts in Banff (Kanada). Ramond ist ein vielseitig versierter und gefragter Bassist, der mit vielen renommierten Musikern gearbeitet hat, so z. B. Kenny Wheeler, Tomasz Stanko, Albert Mangelsdorff, Joe Pass oder Philip Catherine. Er spielt in stilistisch so unterschiedlichen Musikgruppen wie dem Wolfgang-Engstfeld/Peter-Weiss-Quartett, dem Theo Jörgensmann Quartet (Snijbloemen, 1999), dem Michel-Pilz-Trio, dem Trio DRAmit Christopher Dell, dem Michael-Heupel-Quartett, dem Allan-Praskin Wolfgang Köhler-Quartet, im Trio mit Andreas Schmidt und John Schröder oder dem Henning-Berg-Quartett. Er war bisher in mehr als 20 Ländern auf Tournee, unter anderem Neuseeland, Kanada, Sudan, Ägypten und Japan. Seit 2010 ist er Mitglied imTheo Jörgensmann Freedom Trio.




Matthias Mainz

studierte Jazztrompete an der Folkwang Hochschule Essen und der Musikhochschule Köln. Seine Arbeiten berühren die Felder Neue Musik, Jazz und Elektronische Musik sowie Bildende Kunst, Literatur und Tanz. Auf der Trompete integriert Mainz erweiterte Spieltechniken, Geräusch, Mikrotonalität und Elektronik. 2001 gründete er das intermediale Ensemble realtime research, mit dem er seitdem konsequent die Grenzziehungen der verschiedenen künstlerischen Disziplinen auslotet. Seine Projekte, die verschiedene Formen von Konzerten, Theater- und Tanzproduktionen über Installationen und  Workshops annehmen, führten ihn bisher in die USA, nach Norwegen, in die Schweiz und nach Polen. Durch die Zusammenarbeit mit der Entwicklungsabteilung eines globalen Kunststoffkonzerns und mehreren Mittelständlern im Installationsprojekt einsein beschäftigt sich Mainz seit 2006 mit kollaborativen Innovationsprozessen. Sein Konzeptpapier NRW Entwicklungszentrum Creative Industries (ECI) erzielte hierzu einen dotierten Sonderpreis des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen. Zur Zeit arbeitet er für die aktuelle Produktion der Tanzcompagnie Cie. Shibahara im Dezember 2008 und bereitet die realtime research Produktion Deutscher Propeller vor, die 2009 als Hörspiel und intermediales Bühnenstück realisiert werden wird. Matthias Mainz erhielt mehrere Auszeichnungen u.a. den Preis für improvisierte Musik/Jazz der Stadt Köln 2001 und den Preis Create.NRW 2008.

 

NEUSTE NACHRICHTEN

WDR warnt...

„Heute um 16.12 berichtet der WDR 2 in "Zwischen Rhein und Weser" darüber, dass sich die Sonnenaktivitäten mit Sonneneruptionen einem 11Jahreshoch nähern. Dadurch kann es zu Behinderungen bei z.B. den Navis oder, wenn die Aktivitäten noch zunehmen, zu Überlastungen im Stromnetz, besonders in Kanada und den USA, kommen. Auch bei Flugreisen ist man den Teilchen stärker ausgesetzt als sonst, was nicht gerade gesund ist. Ausserdem können GPS- und Kommunikationssatelliten gestört werden und der UKW-Empfang via Antenne kann beeinträchtigt werden.“

12. Okt 2011

"Die Sonne tönt, nach alter Weise, im Brudersphären Wettgesang, und ihre vorgeschriebene Reise vollendet sie mit Donnergang.
Ihr Anblick gibt den Engeln Stärke wenn keiner sie ergründen mag; die unvergleichlich hohen Werke
sind herrlich wie am ersten Tag."


aus dem Prolog von Goethes "Faust"

Repräsentation

Albrecht Maurer
50939 Köln
Siebengebirgsallee 12
Phone: 0221-4248353

Ensembles / Programme


Syntopia Quartett

Protuberanza


Maurer & Rodenkirchen

Hidden Fresco


Runa

Nordklänge


Wegner ׀ Maurer

Rodenkirchen ׀ Lisac

Random Code & Ancient Patterns


Jörgensmann & Maurer

Melencolia


Trio Hot

Jink


Kent Carter String Trio

Intersection


Flautando Köln +

Albrecht Maurer

Loose

Konzerte

17.03.2012 Runa, Sopienkirche, Sonderkonzert Unerhört e.V. WDR Mitschnitt

19.04.2012 Maurer & Rodenkirchen, Hidden Fresco, Klagenfurt, Österreich

05.05.2012 Kent Carter String Trio, Sudhauskonzerte, Aachen


06.05.2012 Kent Carter String Trio, Loft, Köln


07.05.2012 Kent Carter String Trio, Festival „Le Printemps de l´Athénée“

Genf www.concertsathenee4.ch


01.08.2012 Maurer & Rodenkirchen

Hidden Fresco, Freitöne, St. Marien-Hospitals, Köln www.freitoene...